Zwei Frustrationen, dieselbe Ursache
Sinecta begann nicht mit einer Produktidee. Es begann mit zwei Stapeln Arbeit, die nie kleiner wurden.
Der erste Stapel liegt in der Vertragsverwaltung. Ein IT-Dienstleister verkauft Lizenzen, Stunden und Dienste über eine Handvoll Portale — Microsoft, SentinelOne, ALSO, Pax8 — und erfasst das in Autotask. Jeden Monat ändern sich die Mengen. Jeden Monat öffnet jemand Exporte, prüft Abweichungen und aktualisiert Vertragszeilen. Nicht weil es schwierig ist, sondern weil niemand dem System je beigebracht hat, es selbst zu tun.
Der zweite Stapel liegt in der Compliance. NIS2 und ISO 27001 verlangen eine Richtlinie, ein Asset-Register, Lieferantenbewertungen und einen Notfallplan — und den Nachweis, dass alles stimmt. In der Praxis lebt das in Word-Dokumenten, verstreuten Tabellen und dem Gedächtnis einer Kollegin oder eines Kollegen. Bei der nächsten Auditrunde beginnt die Suche von vorn.
Zwei sehr unterschiedliche Probleme mit demselben Kern: Wissen, das durchaus vorhanden ist, aber nirgends so festgehalten wird, dass ein System damit arbeiten kann. Wir haben Sinecta gegründet, um diesem Wissen einen Platz zu geben — und die wiederkehrende Arbeit darum herum verschwinden zu lassen.
Wir bauen dabei keine Black Box. Was unsere Software tut, sollen Sie nacherzählen können: einer Kollegin, Ihrem Kunden und einem Auditor. Deshalb zeigen wir immer, woher eine Zahl kommt und warum ein Status so ist, wie er ist.
„Wenn ein System die Antwort bereits kennt, sollte sie niemand mehr von Hand suchen."
Daher der Name Sinecta: vom lateinischen sine (ohne) und acta (Handlungen) — ohne Handlungen. Genau das soll aus wiederkehrender Arbeit werden.